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Über UNS

Friedel Neu ( Inhaber )

Der beste Weg herauszufinden ob etwas funktioniert, ist es auszuprobieren!
(Johnny Depp)

Wir - gemeinsam


Medien für Lern- und Entwicklungsprozesse

Wir bieten Komplettloesungen rund um die Kinderbetreuung an, von der Knete bis zu Klettergeruesten.

Wir moechten auf anspruchsvollem Niveau auf die Beduerfnisse
unserer Kinder eingehen und Werte foerdern, für deren Erhalt auch wir Verantwortung tragen,
wie zum Beispiel

-Kreativitaet
-Schoepferische Intelligenz
-Soziale Kompetenz
-Aesthetische Empfinden

Es liegt an uns Erwachsenen, wie gut wir unsere heranwachsende Generation auf die Zukunft vorbereiten.

Denn „ Spiegel und Kinder strahlen zurueck, was ihnen dargeboten wird.“

Spenden und Projekte

Wir, Edu-land, unterstützen folgende Projekte:

..es war ein Riesen Erfolg, die " Macht mal wieder was "- Party im Gocher Kastell!
Der Überschusss aus dieser Veranstaltung ca 4000€ kam drei Kindertagesstätten in Goch zugute.
Dies wurde als Sachspende den Kindergärten überreicht.
Die Freude in den Kitas war dementsprechend groß, da es sich hier um große Boxen mit neuem Konstruktionsmaterial
handelte.
Die Firma Edu-land war Mitunterstützer und lieferte noch Musikboxen für jeden Kindergarten dazu.

Barbara Weimann- Equador

Vor sechs Jahren machte die Pfalzdorferin ihr Abi, dann eine Ausbildung zur Krankenschwester – und arbeitet jetzt in Südamerika. Das kleine Urwald-Krankenhaus in der Nähe des Amazonas – eine große Herausforderung.
Daheim – das ist das gemütliche Haus der Familie in Pfalzdorf.
Der Arbeitsplatz:
die Diabetologie des Antonius-Krankenhauses in Köln-Bayenthal. Noch. Denn ab April ändert sich für Barbara Weimann alles.
Sie geht nach Südamerika, nach Ecuador. Nicht in eine Stadt, sondern ein Nest irgendwo in Amazonas-Nähe. Shell. Es heißt wie der Ölkonzern.
Und hat ein kleines Krankenhaus. "Dort gibt es 30 Betten. Mehr nicht, aus finanziellen Gründen. Aber gemacht werden muss dort alles." Von der allgemeinen Chirurgie über Unfallchirurgie und Gynäkologie bis hin zu Augenheilkunde und Orthopädie. Und es fehlt an vielem. An Ausstattung, Gerätschaften, Personal.
Nur an Patienten fehlt es nicht. Menschen, die wirklich dringend medizinische Hilfe brauchen, sie aber im Dschungel Ecuadors sonst nicht bekommen würden.
Barbara Weimann macht es deutlich: aus Überzeugung. Um zu helfen. Verdienen wird sie daran nichts. Im Gegenteil. Sie muss buchstäblich Geld mitbringen. Die Deutsche Missionsgemeinschaft hat, nachdem sich Barbara für das Hospital in Shell entschieden hatte, bei der Vorbereitung und Organisation geholfen – aber ist selbst auf Spenden angewiesen. Nun hofft Barbara Weimann auf möglichst viele Paten, die sie ein Jahr lang mit monatlich 20 Euro unterstützen. Die Familie tut es, Freunde ebenfalls, auch die Freie evangelische Gemeinde Goch, der die Familie angehört, macht sich stark für Weimann. "Aber weitere Unterstützung brauche ich noch dringend." Flug, Verpflegung, die Lebenshaltungskosten vor Ort – für alles steht sie selbst gerade. Weil es ihr um die Sache geht. "Denn auch das Krankenhaus selbst, die einzige medizinsiche Versorgung weit und breit, finanziert sich komplett aus Spenden." Gesetzliche Krankenversicherung? Fehlanzeige. "Ich stelle mich einer großen persönlichen Herausforderung, bin gespannt darauf, in einer völlig anderen Kultur zu leben." – Sie wird sicher viel zu erzählen haben.

Hospital Vozandes del Oriente

Auszug eines Briefes von einem dort lebenden Arzt in Shell:

Hospital Vozandes del Oriente hat mit einer kleinen Klinik begonnen. Operierte Patienten wurden von der Holzhütte
(vorne Sprechstunde, hinten OP ins nächste "Hotel" gebracht, notfalls mit Regenschirm darüber, Nagel in die Hotelwand für die infusión....
Dann der Hospitalbau (1956), ein Holzbau auf Stelzen. Der wurde später Gästehaus und ist vor ca 3 Jahren abgebaut worden

Seit 1985 haben wir das heutige Hospital, offiziell Platz für 30 Betten,
aber aus Kostengründen auf ca 25 Betten reduziert. Selten sind wir voll belegt.

Wir haben derzeit 4 family practice physicians (vergleichbar mit Allgemeinmedizinern, die aber auch stationäre Behandlung,
Geburten etc machen. Wir sind Lehrkrankenhaus mit immer 3 Studenten (PJ-ler) und 3 in der Facharztausbildung zur Allgemeinmedizin.
Daneben 3 Allgemeinchirurgen, zu denen ich zähle und 2 Anästhesisten.
Wir decken ab:
Allgemeinchirurgie, Unfällchirurgie, Teile der Orthopädie, Teile der Urologie Gyn, Geburtshilfe
Haben Ultraschall, Röntgen ein gutes Labor, leider kein eigenes CT, Gastroskopien und Colonoskopien.
Wir haben auch einige Caravanas Médicas im Urwald so einmal im Monat.

Derzeit stecken wir in einer Krise durch unsere Mission, die jahrelang nichts investiert hat, während der Staat Millionen in seine Häuser gesteckt hat.
Da denkt unsere Mission über einen Wechsel, vielleicht zur Tageschirurgie nach. Entscheidung im Februar.
Auf jeden Fall bleiben die allermeisten Service erhalten. Vielleicht wird die Chirurgie deutlich heruntergeschraubt, wenn wir keine Zukunft mehr sehen.

Unser größtes Problem sind Krankenschwestern, da die im staatlichen Dienst für weniger Arbeit das Doppelte verdienen.
Über Weihnachten/Jahreswechsel haben wir sie an den Rand der physischen Belastbarkeit gebracht mit über 20 Patienten,
davon bis zu 4 Intensivpatienten, einige mit Beatmung .... - Dann aber wieder kaum was los im Hospital und eine unsichere Zukunft.
Wichtig ist eine Ausländerin, die dann im Team arbeitet.

Shell hat herrliches Wetter - immer warm, aber viel Regen - 6 - 8 m Niederschlag im Jahr (Vergleich: Rheinhessen 60 cm und Schwarzwaldrand 1,3 m pro Jahr)
Es gibt hier zwei Jahreszeiten: Regenzeit und "Sintflut". Es regnet fast jeden Tag einmal. Ab März schaukelt sich die Regenzeit bis Mitte Juli auf,
Da regnet es dann manchmal 3 - 5 Tage ohne Unterbrechung. Temperaturen 16 Grad ist "eisekalt" und nur selten, sonst bis 30 Grad Celsius.

Menschen: Urwaldindianer, die jetzt auch vermehrt in die Städte abwandern. Die Urwaldkultur verschwindet durch die Öffnung zur Welt rasant. Wir haben die meisten Patienten aus unserer Region. Die Provinzhauptstadt Puyo liegt nur ca. 7 km entfernt (45,000 Einwohner). Shell hat ca. 10.000 Einwohner aber den Zentralflughafen der Region (Nach Quito und Guayaquil der drittgrößte Flughafen des Landes) Wir haben fast so viele Flüge wie Quito, aber mit kleinen Maschinen für den Urwald.

Wir können die Welt nicht retten, aber viele Bausteine ergeben ein gesamtes Bauwerk!
Spenden Sie mit und unterstützen Sie, egal mit welchem Betrag:

Deutsche Missions Gemeinschaft, Volksbank Kraichgau .Konto: 269 204, BLZ: 67 292 200
Zweck: KM B . Weimann

Herzlichen Dank!